Abschlussklasse 2011



| Rhythmusgruppe mit Herr Tress | Bürgermeister Weber bei der Ansprache |
| Schülersprecher Frank Vogel | Sketsch: Die Kündigung (Felix und Fabian) |
| Sketsch: Das Schachspiel | Alex und Viktor |
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| Sr. Maria Regina | Film "Der Postbote", gedreht in München auf der Abschlussfahrt |
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| Tanz der Neuner | Letzter Auftritt der Schülerband mit Herr Boger |
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| Auch die Neuner .... | ... genießen das Programm |
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| Rektor Ziegler als Gärtner .... | ... gießt die "jungen Pflänzchen" |
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| 20 Abschlussschüler warten ... | .... auf die Zeugnisse |
| Rektor Ziegler und Klassenlehrer Boger | |
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| Preise gab es für Florian Seidl | und Fabian Stiehle |
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Preis für den Klassenbesten Frank Vogel |
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| Geschenkkorb für | Klassenlehrer Boger |
| Herr Boger verabschiedet und bedankt sich! | Sketsch "Kostenlos oder umsonst" |
| Die Eltern bewirteten alle Gäste mit einem warmen Buffet. |
Bericht aus der Schwäbischen Zeitung vom 22.7.2011:

Artikel aus der Südwestpresse vom 22.7.2011 (Frau Moser)
Oberstadion. Der Garten ist bestellt, nun sollte er Früchte tragen. Diesen Vergleich zog Rektor Josef Ziegler zur schulischen Bildung der 20 Neuntklässler, die feierlich und mit einem munteren Programm verabschiedet wurden.
Jedes Jahr tritt Rektor Josef Ziegler bei der Abschlussfeier für die Neuntklässler in einer anderen Rolle auf, 2010 war er ein Liftboy, heuer ein Gärtner. Die neun Jahre schulische Bildung der 20 Entlassschüler verglich Ziegler mit der Arbeit eines Gärtners, der mit Fleiß und Ausdauer seine Beete bestellt und darauf hofft, dass sich aus den kleinen Pflanzen und dem Samen etwas Gutes entwickelt. Ebenso sollten die jungen Menschen ihr künftiges Leben gestalten.
Unkraut - sprich Faulheit, Null-Bock-Einstellung, Neid, Beleidigungen der Mitmenschen, Unfreundlichkeit und üble Laune seien zu bekämpfen, riet der Pädagoge. Bisher sei dies an der Schule überwiegend gelungen, auch dank der Lehrer.
Inspiriert von der Frauen-Fußball-WM sah Bürgermeister Manfred Weber die Schule als Training fürs Leben. "Stürmt mit Bedacht, denn zu schnell geht es meistens ins Abseits, achtet auf Eure Mitspieler und geht sorgsam mit Euren Knochen um", riet Weber. Er sicherte zu, die Schulverbandsgemeinden Attenweiler, Grundsheim, Oberstadion und Unterstadion seien auch künftig um ein gutes Trainingsgelände bemüht.
Schwester Maria Regina gab den Jugendlichen, die sich auf der Einladung zur Schulfeier als "Ultimatives Chaosteam" präsentierten, gute Wünsche mit auf ihren weiteren Lebensweg. "Auch wir waren mal so chaotisch, doch alle sind vernünftige, verantwortumgsvolle und erfolgreiche Menschen geworden."
Ein buntes Programm mit Musik, Tanz und Sketchen rahmte die Zeugnisausgabe und die Reden ein. Abschied zu nehmen galt es von Lehrer Klaus Boger, der nun nach 29 Jahren an der Oberstadioner Schule in den Ruhestand geht.

Drei Jahre lang hat Lehrer Klaus Boger die jetzige Abschlussklasse in Oberstadion unterrichtet. Zum Abschied gestaltete er dieses Erinnerungsfoto.
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Bericht aus dem Gemeindeblatt vom 29.7.2011:
Abschlussschüler
gestalten abwechslungsreiche Abschlussfeier in der Christoph-von-Schmid-Schule
Nicht nur das abwechslungsreiche Programm, sondern auch der sehr gute
Notendurchschnitt von 2,4 konnte sich am Abend der Abschlussfeier sehen lassen.
Nach der Begrüßung durch Rektor Josef Ziegler trat die von Lehrer Tobias Tress
geleitete Rhythmusgruppe auf. Alle Gäste waren begeistert. Im einheitlichen
Rhythmus wurden die Schlaginstrumente geschlagen. Das erforderte perfekte
Konzentration.
Schulverbandsvorsitzender, Bürgermeister Weber, zog in seiner Rede Vergleiche
zwischen den Schülern und einem Fußballteam. Er gab den Entlassschülern in
seinem Grußwort mit auf den Weg, dass sie in Zukunft immer auch auf ihre
„Mitspieler“ achten sollten und dass es wichtig sei, dass man mit dem
„Mitspieler“ spricht und nicht über ihn. Er sah für die Entlassschüler
nun das Ende des Trainingslager erreicht und bat die Entlassschüler, dass sie
beim Betreten des Feldes nicht mit Unbedacht nach vorne stürmen, sondern dass
sie sehr wohl auch nach links und nach rechts und nach ihren Mitspielern sehen
sollen. Es kann schnell passieren, dass man ins Abseits gerät. Oder wenn man
unfair spielt, die gelbe oder gar die rote Karte bekommt. Sollte das Tor nicht
gleich fallen, bringt ganz bestimmt der nächste Angriff die nächste Chance.
Den Lehrern und damit dem „Trainerteam“, zusammen mit Rektor Ziegler, dankte
er für die gute Zusammenarbeit. „Das „Präsidium“, also der Schulverband
sei froh, einen perfekten Trainerstab zu besitzen“, so der Bürgermeister.
Von den Entlassschülern folgten danach zwei Sketche „Die Kündigung“ und
„Das Schachspiel“.
Schwester Maria Regina, die im Auftrag von Pfarrer Schlenker an der Entlassfeier
teilnahm, ging auf den Aufdruck auf dem T-Shirt der Entlassschüler
„Ultimatives Chaosteam“, ein. Wenn sie an ihre Schulzeit vor 35 Jahren zurückdenke,
so erinnert sie sich, dass dieser Ausspruch auf ihrer damalige Klasse, ebenfalls
zu traf. Wenn man sich heute trifft, stellt man fest, dass aus diesen Menschen
solide, erfolgreiche, verantwortungsbewusste Personen geworden sind. Die bunten
Ballons in der Einladung erinnerten sie an den Regenbogen. Im Alten Testament
steht dieser Bogen für Gottes Bund mit der Menschheit nach der großen Flut.
Rot ist die Farbe des lebensspendenden Blutes und die Symbolfarbe der Liebe.
Orange ist die Sonne am Morgen oder Abend. Gelb die Farbe für Wärme und
Geborgenheit. Grün die Farbe der Hoffnung und blau die Himmelsfarbe. Auch die
Farbe der Treue genannt. Violett ist die Farbe der Kirche. Das heißt Umkehr und
Einkehr. Die Entlassschüler sollten diesen Bund mit Gott in ihrem zukünftigen
Leben immer vor Augen haben.
Nach einer kurzen Pause zeigten die Entlassschüler den Film „Der Postbote“,
den sie selbst bei den Bavariafilmstudios in München gedreht hatten. Anschließend
zeigte die Klasse 9 einen Tanz und danach kam der wichtigste Teil des
Abends die Zeugnisausgabe. Rektor Josef Ziegler hatte sich dafür
wieder einiges einfallen lassen. Zur Überraschung aller kam er in diesem
Jahr im Outfit eines Gärtners. Er hatte ein Pflanzbeet angelegt um damit sagen
zu können, dass aus einem kleinen Samen etwas Großes entstehen kann. Die
Pflanzen halten dem Regen, der Kälte, dem Hagel und auch der Sonne stand. Dazu
bedarf es guter Pflege. Der Boden muss immer gut gelockert und gegossen werden.
Im anderen Pflanzbeet waren fast keine Pflanzen zu sehen, sondern nur Unkraut.
Seinen Entlassschülern gab er in diesem Zusammenhang mit auf den Weg, dass das
Unkraut, die Faulheit oder die „Null-Bock-Generation“ darstelle. Pflanzen können
nur gedeihen, wenn sie gepflegt werden. Bei der Zeugnisausgabe übergab er jedem
Schüler einen kleinen Rechen oder eine kleine Gartenschaufel. Preise erhielten
Frank Vogel aus Oberstadion mit der Note 1,5, Fabian Stiehle aus Unterstadion
mit der Note 1,8
und
Florian Seidel aus Unterstadion mit der Note 2,1.
Zum Abschluss kam Rektor Ziegler noch auf Lehrer Klaus Boger zu sprechen, der 29
Jahre an der Hauptschule in Oberstadion unterrichtete. Die heutige
Abschlussklasse war seine letzte Klasse. Klaus Boger lag in diesen 29 Jahren
auch immer die Schulband am Herzen, die er mit Freude betreute. Klaus Boger bestätigte,
dass er mit Wehmut, aber auch mit Freude gehe, weil nun eine neue Zeit für ihn
anbricht. In einer separaten Feier wird Klaus Boger in den wohl verdienten
Ruhestand verabschiedet.
Frank Vogel, der Klassensprecher kam auf die Schulzeit an der
Christoph-von-Schmid-Schule zu sprechen und darauf, dass sie, obwohl sie zuerst
schwer als Schülerinnen und Schüler zueinander gefunden haben, eine
hervorragende Zeit an der Christoph-von-Schmid-Schule erleben durften. Er dankte
allen Lehrerinnen und Lehrern für die hervorragende Arbeit und freute sich auf
das Neue, das auf die Schülerinnen und Schüler zukommt. Sechs gehen in eine
Berufsausbildung und Vierzehn gehen auf weiterführende Schulen.
Nach dem letzten Sketch „Gratis oder Umsonst“ wurde das Buffet eröffnet.
Gemeindeblatt vom 29.7.2011
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Unsere Abschlussfahrt führte uns nach München. 27.6.-29.6.2011
Klassenlehrer K. Boger
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