Oberstadion
Schüler kriegen neue Pausenhöfe
Oberstadion (tb) -- Die 215Grund-
und Hauptschüler der Christoph-von-Schmid-Schule in Oberstadion
bekommen neu gestaltete Pausenhöfe. Das wurde gestern in einer öffentlichen
Sitzung des Nachbarschaftsgrundschulverbandes und des
Nachbarschaftsschulverbandes „Winkel“ einstimmig beschlossen.
Höhepunkt der Sitzung war der „Entwurf zur Umgestaltung und
Aufwertung der Pausenhöfe“ von Grund- und Hauptschule. Barbara
Grohmann-Kopf ist Landschaftplanerin aus Moosbeuren, sie hat das
Konzept für die Schulhofgestaltung entworfen. „Die Schüler
sollen sich einfach wieder wohl fühlen", sagt die Planerin.
„Zusätzlich ist der Hof die Visitenkarte einer Schule.“
Der neue Pausenhof der Grundschule soll viele Sitz- und
Spielgelegenheiten bieten. So will Barbara Grohmann-Kopf große
Steinquader aufstellen, Seilnetze spannen und eine bestehende Wand
zum Klettern umfunktionieren. „Die jüngeren Schüler wollen in
den Pausen klettern, spielen, balancieren und sich auch
ausruhen“, sagt Rektor Josef Ziegler.
Hier ein Ausschnitt aus dem Entwurf
für die Grundschule (Frau
Grohmann-Kopf, vom Büro Gartengestaltung
Schick, Bronnen)


Der Weg zur Kletterwand führt
durch den bestehenden Schulgarten:

Der Schulhof für die Hauptschüler soll in eine andere Richtung
gehen. „Die Jugendlichen brauchen einen Platz, wo sie sich zurückziehen
können“, so die Landschaftsplanerin. Ein offenes Tor aus Hölzern
soll in einen abgegrenzten Bereich führen.
Auch dieser Pausenhof soll eine Wand zum Klettern bekommen und zusätzlich
eine große runde Tischtennisplatte. Büsche, Sträucher und Bäume
sollen ein großer Bestandteil der neuen Aufmachung des
Schulkomplexes sein.
Hier ein Ausschnitt aus dem Entwurf
für die Hauptschule (Frau
Grohmann-Kopf, vom Büro Gartengestaltung
Schick, Bronnen)



Das 15-köpfige Gremium war sich gestern einig, dass noch dieses
Jahr etwas geschehen soll. „Wir wollen das jetzt anpacken“,
sagt Bürgermeister und Vorstandsvorsitzender Manfred Weber.
„Das Konzept ist schlüssig und gefällt mir.“
An Kleinigkeiten muss die Landschaftsplanerin aus Moosbeuren noch
feilen, dann steht der Grundlageplan, und die Arbeit kann
beginnen.
Die Kosten belaufen sich nach aktuellem Stand auf über 50 000
Euro. Finanziert wird das Projekt über die Bildungspauschale des
Konjunkturpakets. „Und Rücklagen haben wir auch noch“, so der
Bürgermeister.
Rektor Josef Ziegler (links) und Willi Fügner wollen den Entwurf
schnell in die Tat umsetzen.
SZ-Foto:
tb |
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